Rost, Oxidation, Vergiftung

Rost, Oxidation und Probleme

Immer wieder lese ich in den diversen Facebookgruppen über Probleme mit ansteigenden Eisen, Zink und Nickel Konzentration im Meerwasseraquarium.  Trotz aller Suchaktionen konnten viele Aquarianer die Quelle der der Metalle im Wasser nicht herausfinden. Pumpen wurden zerlegt und gereinigt. Alle metallischen Teile geprüft aber nirgends sieht man was Rostiges, welches die erhöhten Eisen, Zink und Nickel Konzentrationen erklären könnten.

Es gab jedoch auch Berichte von Aquarianern die ihre Nachfüllpumpe für Osmosewasser gewaltsam geöffnet haben und dort sah man plötzlich eine mögliche Ursache.

 

 

Man kann gut die vom Rost befallenen Stellen am Gehäuse aber auch am Magnet erkennen. Da man bei einem normal laufenden Meerwasseraquarium mit einer verhältnismässig hohen Verdunstung rechnen muss und dadurch zu einer damit einhergehenden Nachfüllung von Wasser gezwungen ist, werden hier über einen langen Zeitraum immer wieder die oben erwähnten Metalle ins Becken eingetragen und reichern sich, auch bei regelmässigen Wasserwechseln, an. Das kann soweit gehen bis man erste Verluste durch Metallvergiftung an Korallen und/oder Fischen zu beklagen hat.

Lässt man man regelmässig die diversen Parameter mit einem der am Markt befindlichen ICP Tests für Meerwasseraquarien analysieren, so sieht man zumindest einen Trend und ist alarmiert. Die Ursachenforschung wird durch komplett verkapselte Pumpen jedoch stark erschwert.

Mein Tipp:
Um solche Situationen zu vermeiden ist es anstelle der im Set enthaltenen, gekapselten Pumpe eine meerwassertaugliche Minipumpe zur Osmosewassernachfüllung zu verwenden.

Dazu braucht es aber ein paar zusätzliche Teile die aber für jedermann/frau erhältlich sind.

Nun schliesst man anstelle der im Set befindlichen gekapselten Pumpe die Schaltsteckdose an und schliesst die Universalpumpe Mini an die Steckdose an. Dies ist auch in der Bedienungsanleitung der Osmosenachfüllanlage so beschreiben. Damit vermeidet man das Rostrisiko und unliebsame Überraschungen bei der nächsten ICP Messung.

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