Archiv der Kategorie: 2015

Es nimmt Gestalt an

Schön langsam wird es

Es sind schon 4 Monate ins Land gezogen und mein Becken entwickelt sich in die von mir gewünschte Richtung. Einige der Korallen wachsen wie verrückt, manche sind ein wenig am Schwaächeln. Die Fische, Einsiedler, Schnecken und der restliche besatz entwickelt sich auch prächtig. Wie zu Erwarten gab es schon ein paar Rückschläge und misserfolge aber Alles in Allem kann ich nicht Klagen und bekomme auch von manchen Aquarienkollegen ein Lob. Somit bin ich mit dem bisher Erreichten recht zufrieden und werde meinen Enthusiasmus weiter fortsetzen.

Seescheiden

In meinem Technikbecken habe ich kürzlich ein mir bis dato unbekanntes Gewächs in Form eines Hirnes entdeckt. Nachdem man mir im Forum dann den Tipp gab, dass es sich um Seescheiden handelte habe ich  wenig Tante Google bemüht.

Mäander und andere Seescheiden

Was bei dieser Recherche rauskam war auch nicht schlecht. Seescheiden gehören – wie der Mensch – zu den Chordatieren, das heisst, sie haben in bestimmten Entwicklungsstadien gleiche Organe, eine stabförmige Stütze im Rücken, aus der sich bei Wirbeltieren eine Wirbelsäule entwickelt. Die Chordatenmerkmale sind bei den Seescheiden nur im Larvenstadium zu erkennen. Nachdem sich die Seescheide niedergelassen hat braucht das Tier das Gehirn nicht mehr und absorbiert es es bzw. frisst es auf. Soviel zur Menschwerdung. Mehr dazu kann man auf Wikipedia nachlesen. Bei mir konnte ich die Mäander Seescheide identifizieren. Die farblose Art konnte ich noch nicht zuordnen.

News von den Clownfischen

Nein sie haben sich immer noch nicht in eine Anemone “eingenistet” aber immerhin werden die beiden nunr neugieriger und schwimmen ein wenig mehr im Becken rum. Vielleicht kommen sie ja bald auf den Trichter, dass sie Anemonenfische sind.

Kugi und Kurti

Der Kugelfisch findet den Putzwahn des Putzerlippfisches nicht so super und haut immer wieder bei Putzattacken ab. Sollte er mal überrumpelt werden und nicht mehr auskommen bläst er sich auf und wird seinem Namen gerecht. Diese Verhalten konnte ich aber bisher nur 2 mal beobachten und hatte beim letzen Mal Glück, dass die Kamera gerade in der Hand war.

Kugi - Canthigaster valentini
Schnappschuss vom gestressten Kugi – Canthigaster valentini

Entwicklung meiner ersten Entdeckung

Die durch das Lebendgestein eingeschleppte Krustenanemone ist mittlerweile auch anständig gewachsen und schaut sehr schön aus.

Protopalythoa – gifitge Kurstenanemone

Bonus

Für die die nun alles durchgelesen haben gibts als Bonus einen neuen Gesamtanblick des Wohnzimmerriffs.

Gesamtansicht vom 24..05.2015

Wenn alles klappt gibts beim Nächsten Blogeintrag auch wieder ein tolles Foto mit einer Kreatividee von mir 🙂

Also gerne wieder mal Reinklicken!

 

Traurige News

Tod

Leider habe ich dieses mal nach etwas längere Abstinenz keine guten News.  Ich wollte meinen Palettendoktor (Dory) einen kleinen Freund gönnen und hatte einen kleinen Palettendoktor bestellt und dann schlussendlich auch bekommen. Nach einer kurzen Fahrt vom Fischhändler zu mir nach Hause und der üblichen Eingewöhnung durfte die kleine Dory auch bald ins neue Zuhause einziehen. Wie auch schon bei der ersten Dory machte sich der stress durch Pünktchen bemerkbar und ich gönnte dem kleinen einfach ein wenig Ruhe. Leider wurde die Situation nicht besser und der Zustand des kleinen Fisches wurde zusehends schlechter. Er versteckte sich immer in kleinen Spalten und die Haut wurde immerblasser. Am dritten tag am Morgen sah ich die kleine Dory dann in der Strömung treiben und sie konnte sich nciht selbständig aus der Strömung befreien. So habe ich sie in ein kleines Ablaichbecken umgesetzt man konnte jedoch noch das Atmen und Flossenbewegungen erkennen. Als ich am Abend nach Hause kam war die kleine Dory aber leider verstorben. Für mich ein trauriger moment, da es auch der erste Fisch in meinem Becken ist der verstorben ist. Auf jeden Fall wird nun so schnell kein neuer kleiner Palettendoktor ins Becken gesetzt werden.

und Streit

Die zweite, für mich traurige Geschichte ist, dass sich die Maiden Grundeln immer mehr stritten und die unterlegene Grundel sich fast nicht mehr aus den Spalten traute. Wenn die Maiden Grundel dennoch rauskam wurde sie erbarmungslos gejagt. So hatte ich  einen bekannten Forumskollegen um Aufnahme der gejagten Grundel gebeten. Das Rausfangen der Grundel ging recht problemlos und ich hatte das Gefühl das der kleine Fisch irgendwie froh war aus dem Becken zu kommen. Ein wahrscheinlicher Grund für dieses Verhalten könnte sein, dass mindestens eine Grundel nun geschlechtsreif wurde und  die offensichtlich gleichgeschlechtliche Grundel nicht mehr im Revier akzeptierte. Dies hätte wohl ohne die Trennung zum Tod der gejagten Grundel geführt. Eventuell werde ich dann vom Forumskollegen ein andersgeschlechtliche Grundel bekommen.
Auf jeden Fall hat sich diese Pärchenbildung schneller wieder erledigt als ich es mir wünschte. Ich bin aber froh, dass ich nicht noch einen weiteren Fisch beim Sterben zusehen musste.

Frühlingsgefühle

Love is in the water

Nachdem mein Futtermissgeschick ausser mit einer erweiterten Algenplage keine weitere grössere Auswirkung hatte erholt sich das Becken schön langsam und die Anzeichen, dass die Einfahrphase zu Ende geht mehren sich. Zum Einem werden die hässlichen braunen Fadenalgen jeden Tag weniger und die Riffkeramik kommt wieder zum Vorschein, zum anderen findet man auf den nun freigewordenen Stellen die ersten Kalkrotalgenbeläge in Form von blassroten Punkten oder Flecken.

In den letzten Tagen sind auch noch weitere Pfelglinge ins Becken eingezogen und sind munter dabei das neue Heim zu erobern.
Nicht nur das sich nun doch einiges im Aquarium bewegt so haben sich die Pärchen nun gefunden.

Banggai Kardinalbarsch – Pterapogon kauderni

Die beiden Fische waren zwar beim Händler in getrennten Becken ausgestellt aber ich habe sie in der Hoffnung einer Verpaarung gekauft. Dieser Plan scheint vollkommen aufzugehen. Kurz nach dem Einsetzen sind die beiden schon zusammen im Becken geschwommen und man konnt auch die ersten Balzversuche des Weibchens beobachten, Dabei schwimmt das Weibchen immer wieder unter dem Männchen durch und versucht ihn dabei zu stimulieren. Das das Weibchen in dem Fall um das Männchen werben muss ist vor dem Hintergrund, dass das Männchen die Brut dann 19 Tage im Maul trägt und dabei keine Nahrung aufnimmt. Nach weiteren 6 Tagen sollten dann kleine Kaudernis in die Freiheit entlassen werden. Die Eltern kümmern sich danach aber auch nicht mehr um ihre Nachkommen – auch nicht bei Gefahr.

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14-04-2015

Gestern musste ich dann mit grossem Erstaunen feststellen, dass das Männchen anscheinend wirklich Eier im Maul hat – es frisst nichts mehr und verhält sich auch anders als in den ersten Wochen nach dem Einsetzen ins Becken. nun bin ich gespannt wie das weiter geht. Ich habe jedoch nicht mit so schnellem Nachwuchs gerechnet. Ich befürchte aber, dass die Brut beim ersten Mal nicht durchkommen wird. 25 Tage fasten ist ja schon auch krass – mal sehn wie der Herr Kauderni dass nun meistern wird! Zur Zeit frisst nur das Weibchen und auch nur Frostfutter – jegliches Flocken oder Pelletsfutter wird kurz ins Maul genommen aber sofort wieder ausgespuckt – diese Asiaten 🙂

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14-04-2015 - Brüten

Maiden Schläfergrundel – Valenciennea puellaris

Ich hatte zuerst bei meinem Händler nur eine Maiden Schläfergrundel bekommen. Ich wusste jedoch, dass man diese Art wenn möglich als Paar halten soll. So habe ich meine Augen offen gehalten und mich nach einer weiteren Grundel umgesehen und wurde dann auch 10 Tage nach dem Einsetzen der ersten (ich nenne sie Frau Gundel) auch fündig. Der neue Herr Gundel (ich weiss aber nicht einmal ob es ein Männchen oder Weibchen ist) ist ein wenig dürr geraten aber ein recht frecher Kerl und hat sofort mit dem Flirt bei Frau Gundel begonnen. Diese Flirterei hat jedoch eine weitere Woche bis zum Erfolg gebraucht aber nun schwimmen die beiden gemeinsam am Beckenboden umher. Eine gemeinsame Schlafhöhle haben die beiden aber noch nicht parat gemacht – getrennte Schlafzimmer!!
Die beiden nehmen den Bodengrund auf und filtern diesen nach fressbaren. Der freche Herr Gundel ist bereits dazu übergegangen auch den Algenaufwuchs von den Steinen und der Riffkeramik zu knabbern. Sobald nur irgend ein anderes Futter im Becken ist wird auch nach diesem geschnappt und gefressen. Keine Kostverächter die beiden!

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14-04-2015

Lanzen Symbiosegrundel
Stonogobiops nematodes

Ich habe schon recht früh zwei dieser recht kleinen Grundeln mit einem Knallkrebs ins Becken eingesetzt. Jedoch war eine lange Zeit nur eine der beiden Grundeln zu sehen. Nun aber durfte ich beobachten dass es doch ein flotter Dreier (wie geplant) wurde und die beiden Grundeln mit ihrem Krebs eine Höhle bewohnen die man noch dazu auch gut beobachten kann. Leider sind die Fische sehr scheu und man muss sich vorsichtig der Frontscheibe nähern um zu vermeiden dass die beiden alten aus Muppetsshow (so nenne ich sie) zu ihrem Krebs in die Höhle verschwinden. Die beiden fressen bevorzugt Pelletsfutter und wenn sie Glück haben und Mysis oder Artemia Frostfutter bei ihnen vorbeitreibt wird dieses auch gefressen. Ob der Knallkrebs auch was abbekommt weiss ich nicht. Jedenfalls knallt es immer mal wieder aus dem Becken – er lebt und knallt also!

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14-04-2015

Falscher Clown – Anemonenfisch –
Amphiprion ocellaris black

Last but not least möchte ich auch die beiden schwarz-weissen Nemos vorstellen. Die beiden sind Nachzuchten und noch recht klein. Offenbar wissen die beiden noch nicht einmal, dass sie Anemonenfische sind und sind seit dem Einsetzen nur in der linken Ecke des Aquariums zu sehen. Zaghafte Versuche die “Weiten” des neuen Beckens zu unternehmen finden zwar statt, aber weit sind sie noch nicht gekommen. Ganz lustig ist es, dass sich die beiden Kardinalbarsche um die beiden kümmern und ihnen beim Auftauchen des heimlichen Chefs im Becken, dem Benny, Rückendeckung geben. es sieht fast so aus als würden die Kardinalbarsche die Nemos verteidigen!

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14-04-2015

Solange noch keine anderen, grösseren Fische im Becken sind haben die kleinen Nemos auch nichts zu befürchten – ich hoffe aber doch, dass die beiden sich wie Anemonenfische verhalten und ihre Wirtsanemone finden!

Falscher Clown – Anemonenfisch – Amphiprion ocellaris black

Abgelaicht…

15. September 2017: Noch im Mai dieses Jahres haben sich die beiden Anemonenfische – Amphiprion ocellaris black sich Ihre Anemone als “Wohung” ausgesucht. Nun dürfte die Einrichtungs die Eingwöhnungsphase erfolgreich gestaltet haben. Ich durfte erstmal beobachten, dass sie abgelaicht haben.  Echt spannend zu sehen, dass sie sich wohlfühlen. Als Bemerkung möchte ich noch anfügen, dass sie auch noch 2 Mitbewohner (ein weiteres Paar Amphiprion ocellaris in orange)  haben. Somit kann ich eine weitverbreitete Meinung widerlegen, dass man nur ein Paar halten kann.

786 Tage Suche nach der Wohnung

27. Mai 2017: Nach genau 786 Tagen haben die beiden (SK und Sturm) sich endlich entschieden ihrem Namen getreu zu werden und sich in der Anemone ihren Platz gesucht. Ich dachte schon es sind keine Anemonenfische sondern InDerEckeFische 🙂
Hier ein kurzes Video

Falscher Clown – Anemonenfisch – Amphiprion ocellaris black

Ist ein Anemonenfisch und sollte immer mit einer Anemone gehalten werden. Kurz nach dem Einsetzen haben meine beiden (Sie: SK, Er: Sturm) noch das Spiegelbild attackiert. Es sind 2 Aneomen im Becken und ich hoffe, dass sie sich für eine der beiden als neues Zuhause entscheiden werden.

Eingesetzt: 03.04.2015

Grösse:        ca. 3cm

Meerwasserlexikon

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Unfall!

Überdosis Trockenfutter…

Am Sonntag Abend wollte ich meinen Pfleglingen eine kleine Ration Trockenfutter zukommen lassen. Leider ist mir bei dem Versuch die Futterdose aus den Fingern entglitten und ist im Becken gelandet. Ich bin noch recht froh darüber, dass ich geistesgegenwärtig den grössten Teil noch von der Oberfläche wieder zurück in die Dose verfrachten konnte. Nichts desto trotz war das Becken nun ein Schwimmbecken für unzählige kleine rote Futterpellets. Das ist zwar für die Fische und Anemonen ein Festessen aber für die Biologie im Becken die reinste Katastrophe!

Man konnte zusehen wie sich innerhalb kürzester Zeit die Bakterien explosionsartig vermehrten und das wirklich klare Wasser im Becken in eine milchige, trübe Suppe verwandelten. Mir fiel das Herz in die Hose und geriet leicht in Panik. Mit meinen restlichen Hirnzellen fiel mir ein dass ich ja einen Schnellfilter vorsorglich erworben habe. Diesen habe ich dann so schnell es ging (OK man muss mal lesen wie das Ding zusammengebaut wird und das in die Tat umsetzen) ins das Becken gehängt und damit versucht die Trübung irgendwie in Griff zu bekommen.

Mir war richtig übel beim Gedanken daran nun schon ganz zu Beginn mein Aquarium über den Jordan geschickt zu haben. Aus diesem Grund war an einen vernünftigen Schlaf nicht zu denken. Jede Stunde sprang ich aus dem Bett und meine Sorgen beim Anblick der Milchsuppe wurden zusehends grösser. Es wurde nicht besser es wurde einfach noch trüber… Welch eine Sch….

Am nächsten Morgen als die Beleuchtung wieder hochgefahren war sah man keine 50 cm weit ins Becken. Jedoch waren die Fische nicht sonderlich beeindruckt und schwammen trotz der Bakterienexplosion munter umher. Ich dachte schon, dass die Bakterien nun den ganzen Sauerstoff verbauchen werden und die Fische Sauerstoffnot bekommen. Auch hatte ich Angst vor einem plötzlichen Anstieg der Ammoniak Konzentration und nachfolgender Bildung von Nitrit- Alles dies wäre für die Fische und den restlichen Besatz wohl der Todesstoss gewesen.

Da ich ja noch immer das Microblife Nite Out II verwende und dieses gute Bakterien für die Denitrifikation enthält habe ich mich noch in der Nacht entschlossen eine Sonderdosierung durchzuführen. Diese Dosierung wiederholte ich dann alle 12 Stunden für die nächsten 3 Tage. Laut Dosieranleitung kann man davon keine Überdosierung produzieren. Also Der Kampf der Bakterien konnte los gehen. Ich kontrollierte regelmässig die Ammoniak- und Nitrit/Nitratkonzentration musste aber mit Erstaunen feststellen, dass weder der Ammoniak noch die Nitrit- oder Nitratwerte in die Höhe gingen. Der pH-Wert fiel leicht ab und rutschte in einen Bereich von 7.5 bis 7.6.

Jedoch fanden die beiden Blasenanemonen, die Pilzlederkoralle, die Blasenkoralle und das Affenhaar hatten aber augenscheinlich wenig Freude an der hohen Bakterienpopulation und zogen sich für 2 Tage  komplett ein. Dazu kam dann noch eine explosionsartige Algenvermehrung, sodass die Riffkeramik nun mit einem braunen Schleier überzogen ist. Dem restlichen Besatz ging es aber auch während der trüben Phase erstaunlich gut und zeigte keine grossartigen Reaktionen. Ich hatte die Filterwatte im Schnellfilter auch alle 12 Stunden gewechselt und da hing auch ein recht beträchtlicher Teil des Nahrungsüberschusses. Der Abschäumer lief auch auf Hochtouren und trug seinen Teil zu Besserung bei! Während der trüben Phase hatte ich auch kein weiteres Futter ins Becken eingebracht und die Pfleglinge hatten somit auch eine kleine Fastenzeit zu überstehen. Dies gelang aber ohne grosse Probleme!

Am Mittwoch Abend war das Becken wieder klar und ich habe den Schnellfilter wieder aus dem Becken entfernt und die Nite Out II Dosierung wieder eingestellt (wieder auf die normale empfohlene Dosierung umgestellt). Seit heute sind die gestressten Korallen und Blasenanemonen auch wieder vollständig geöffnet gewesen und das Becken bis auf ein paar wenige Schwebeteilchen wieder klar.

Nun gut bis auf die hässlichen Algen scheint es als ob das Becken den Unfall recht gut überstanden hat und ich bis jetzt keinen einzigen Verlust zu verbuchen habe! Ich denke ich hatte ein riesiges Glück und konnte Schlimmeres verhindern! Es war mir auch eine Lehre und ich werde ab sofort keine Futterdose oder sonstige Arbeit über dem offenen Becken ausführen! Jetzt kann ich fürs Erste mal Durchatmen und Hoffen dass Benny und die Cleaning Crew Freude an den Algen haben und diese rasch verputzen! Die Fische bekamen gestern Abend und auch heute wieder Frostfutter und verschlangen dies auch gierig.

Für Bilder fehlte mir die Zeit und auch der Mut – Wer will kann sich ja das Becken im aktuellen Zustand im Liveview ansehen!

Getreu dem Motto – Schwarz-Weiss

Kardinalbarsch – Pterapogon kauderni

Ganz getreu meinem Motto habe ich heute noch 2 weitere kleine Fische ins Becken eingesetzt. Dabei handelt es sich um Kardinalbarsche (Pterapogon kauderni). Dieser Fisch war schon von Anfang an auf meiner Wunschliste für den Besatz und ich konnte heute 2 Nachzuchten erwerben.

Kurz nach dem ich die Fische zuerst mit der Tröpfchenmethode für 90 Minuten an das neue Wasser und danach auch noch an die Temperatur gewöhnt habe durften die beide auch schon ins Becken. Ich hatte aber den Eindruck, dass sie zunächst noch ein wenig unter Schock oder Stress standen. Sie haben sich zuerst einmal in getrennte Ecken verzogen und sind dort für knappe 2 Stunden ziemlich regungslos im Wasser gestanden.

Blenny, der schlaue Kerl (ich weiss nicht einmal ob er ein Mann ist?), hatte die Neuankömmlinge sofort bemerkt und dann auch schon mal beobachtet. er war sehr interessiert aber machte keine Anstalten den Macker raushängen zu lassen.

Aufgenommen am 28.03.2015
Aufgenommen am 28.03.2015

Nach den ca. zwei Stunden fasst einer der beiden Neuen dann allen Mut und schwamm zu seinem Artgenossen. Seither sind sie nun gemeinsam auf Erkundungstour. Vorsichtig wir nun langsam das Becken abgeschwommen und man merkt dass sie mutiger werden. Ob es nun allerdings ein Männchen und Weibchen ist kann ich zur Zeit nicht sagen. Da sie aber momentan  ruhig nebeneinander schwimmen und sich nicht streiten gehe ich mal davon aus, dass sie sich verstehen. Der grössere der beiden Fisch ist derzeit mit seinem Spiegelbild beschäftigt während der kleiner Fisch immer wieder versucht den grossen abzulenken und mit auf Erkundungstour zu nehmen.

Zusätzlich durfte auch noch eine gelbe Weichkoralle mit ins Becken.

Aufgenommen am 28.03.2015
Aufgenommen am 28.03.2015

F

Drei neue Bewohner

Neue Einwohner im Wohnzimmerriff

In den letzten Tagen hat sich wieder ein bisschen was getan. Die Wasserwerte  im Aquarium sind in Ordnung und dennoch ist nun plötzlich ein ordentlicher Algenbewuchs auf der Riffkeramik entstanden. Ich konnte am Montag (16.03.2015) nach der letzten grossen, wöchentlichen Dosierung von Special Blend schon einen Schub im Algenwachstum an der Riffkeramik  beobachten. Dieser erste grössere Belag wurde aber im Lauf der Woche wahrscheinlich gut von der Cleaning Crew unter Kontrolle gehalten werden. Am darauffolgenden Montag stand wieder eine Dosierung von Special Blend an. Als ich dann am Abend nach dem Arbeiten wieder nach Hause kam waren die Fadenalgen förmlich explodiert. Grosse Teile der Riffkeramik, insbesondere die dem Licht zugewandten Stellen wurden richtig bräunlich und mit Fadenalgen überzogen. Einer der Gründe kann natürlich auch sein dass ich meinen Korallenbestand ordentlich aufgestockt habe und damit auch noch weitere Bakterien in mein Becken eingebracht habe.

Zumindest ein der am Freitag eingesetzten Lanzengrundeln und dem Knallkrebs konnte ich aber kurzzeitig beim Höhlenbau beobachten. Die zweite Lanzengrundel ist nachwievor verschwunden.

So dachte ich mir ein bisschen mehr zu beobachten wäre schön und die Cleaning Crew braucht auch Unterstützung. Somit habe ich mich am Dienstag entschlossen einen Juwelen-Felshüpfer (Algenblenny) in meinem Becken ein neues Zuhause zu geben.

Aufgenommen am 26.03.2015
Aufgenommen am 26.03.2015

Zusätzlich durfte auch noch eine Maiden Schläfergrundel  vom Händlerbecken mit zu mir.

Aufgenommen am 26.03.2015
Aufgenommen am 26.03.2015

Fischerjoe aus dem Forum hatte mir auch noch ein Angebot für eine Blasenanemone gemacht. Welche dann gestern Abend einziehen durfte. Die Blasenanemone soll dann mal das Zuhause für die geplanten Anemonenfische werden. Dazu muss sie sich aber einmal gut in meinem Becken einleben und vorallem noch ein wenig an Grösse zulegen.

Aufgenommen am 26.03.2015
Aufgenommen am 26.03.2015

Derzeit ist sie in einem kleinen Blumentopf und schaute gerade mal im aufgepumpten zustand über den Rand hinaus. Ein Versuch die Blasenanemone direkt auf das Riff zu setzen scheiterte und war mir auch ein wenig zu riskant. Ich will ja nicht das die Strömungspumpen dann ein Blasenanemonenfaschiertes (Hackfleisch) aus der kleinen Anemone machen.

Symbiose!

Und sie waren aufgetaucht!

Kurz nachdem ich den vorherigen Beitrag fertig hatte blickte ich wieder ins Aquarium und durfte zu meiner Überraschung feststellen, dass sich eine Grundel und der Knallkrebs nun doch gefunden haben und ich sie auch beobachten kann. Ich dachte schon, dass das nun dauern wird! Aber denkste.. Die beiden sind schon fleissig am “Hausbau”. So schnell kann es gehen in einer Beziehung.

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Hausbau