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LED Beleuchtung

In der Planungsphase hatte ich ei der Beleuchtungsauswahl hatte ich zuerst für 2 Stück  Orphek Antlantik V2.1 im Auge. Doch bei weiterer Planung und Budgetüberwachung kam recht schnell auf, dass diese Wahl der Beleuchtung, wenn auch sicher toll, mein Budget sprengen würde.

Maxpect R420R in der Version 160W und 120W. Bildnachweis: http://www.aquarioom.com/de/r42or
Maxpect R420R in der Version 160W und 120W.
Bildnachweis: http://www.aquarioom.com/de/r42or

Durch weitere Recherche und Kontakte bin ich dann auf die Maxspect R420r gestossen. Diese hat zwar keine WLAN- oder Bluetooth-Steuerung, aber nach reiflicher und ernsthafter Überlegung sah ich selber ein, dass man eine Funkfernsteuerung für eine Aquariumbeleuchtung nicht als ein unbedingtes Must-Have einstufen muss. Ich hatte riesiges Glück und fand über ein Verkaufsportal 2 gebrauchte, aber fast neuwertige LED’s mit jeweils 160 W und 16000 K. In einem Meerwasserforum wurde ich aber “sanft” darauf hingewiesen, dass bei meiner Beckengrösse die Leistung wohl nicht ausreichen wird. Da ich den erfahrenen Leuten doch Glauben schenken will habe ich die Kritik ernst genommen und  für den Start eine weitere LED der selben Serie jedoch mit 120 W und 16000 K über selbiges Verkaufsportal erstanden. Ich nehme mal an, dass dies für den Start ausreichen wird. Sollte es wider erwarten noch immer zu wenig sein kann ich noch eine vierte LED mit 120 W dazu kaufen. Der Gesamtpreis der 4 LED’s würde immer noch deutlich unter dem Preis von 2 ursprünglich geplanten LED’s zu liegen kommen. Alle LED’s werden über die schmale Seite des Aquariums (70 cm) gleichmässig verteilt auf den Aquariumbefstigungen (Bügel mit denen man die Lampe auf den Rand stellt) montiert. Es gibt zu diesen LED’s noch optionale Optik-Pads (Linsen), die den originalen Leuchtwinkel von 90° auf 120° erhöhen und somit eine bessere Ausleuchtung des Beckens erlauben. Ich habe mir insgesamt 6 solcher Optik-Pads bestellt und werde beim Start des Beckens dann die beste Verteilung der Linsen ermitteln.

Von der Steuerung bzw. Einstellung der LED’s bin ich nach anfänglicher Skepsis,  recht überzeugt. Wenn man das Prinzip verstanden hat geht der Rest ganz einfach.

Man kann 2 Kanäle der LED, ein weisser und ein blauer Kanal, getrennt voneinander über eine Einknopfbedienung einstellen. Dazu stehen 6 Schaltpunkte zur Verfügung. Dazwischen rechnet die Steuerung automatisch eine Rampe. So ist es möglich einen Tageszyklus (Sonnenaufgang – Mittag – Sonnenuntergang) zu simulieren. Bei Bedarf kann man auch den blauen Kanal über die Nachtphase auf 1% dimmen und so ein Mondlicht simulieren. Das soll bei manchen Fischen recht hilfreich sein, da diese bei vollkommener Dunkelheit und die dadurch hervorgerufene Orientierungslosigkeit oder einfach aus Schreck aus dem Becken. Mit einem Mondlicht ist eine minimale Beleuchtung gegeben und die Fische finden sicher besser zurecht.

Es gibt sicherlich auch bessere LED’s mit weiteren Features, besseren Leuchtparametern und Energieeffizienz. Jedoch kosten alle dies LED’s ein kleines Vermögen in der Anschaffung. Gebrauchte LED’s zu finden ist auch eher ein Glücksspiel! Wenn meine Sparbüchse wieder gefüttert ist kann ich mir diese Anschaffung wieder überlegen.