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ReefApp – ein Meerwasserlexikon

Das Reef App ist ein

Marines Lexikon

Die Reef App hilft Dir bei der Suche nach Informationen von mehr 1000 Arten an Meerwasserfischen und wirbellosen Tieren und gibt Dir Hilfestellung bei der Aquariumhaltung.

Logbuch und Rechner

Die Reef App kann dir bei der täglichen Routinearbeit wie Dosierung von Zusätzen oder Speicherung von Meßwerten behilflich sein.

Das Reef App ist über einen normalen Browser im Internet (in Deutsch, Englisch und Dänisch) als auch als App für Smatphones und Tablets für einen kleinen Unkostenbeitrag verfügbar.
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Die Alternative zum Meerwasserlexikon! Modern, schnell, aktuell und mit wissenschaftlichem Background erstellt. Ein absolutes Must-Have für jeden salzigen Freak!

Die Information

Das Virus hat mich nun ja gepackt und ich war auf der Suche nach Informationen. Das ganze ist im Internetzeitalter ja nicht mehr so schwierig und die Datenkrake Google ist, wie in vielen Fällen, recht nützlich. Schon bald stiess ich auf diverse Internetforen zum Thema Meerwasseraquaristik. Auch meine Nachbarin empfahl mir ein paar Foren. Zunächst habe ich in allen möglichen Foren mitgelesen und in den teilweisen auch schon recht alten Beiträgen jede Menge Information in mich aufgesogen.

Da es in solchen Foren halt nicht nur Experten gibt und manchmal auch eine falsche oder nicht vollständige Problemlösung angeboten wird habe ich mir auch noch einige Bücher bestellt oder ausgeliehen.

Das Schlimme bei der Informationsbeschaffung ist jedoch, dass man eine Frage eventuell beantwortet bekommt, sich aber gleichzeitig 3 weitere Fragestellungen ergeben.

Ich kann mich noch gut erinnern wie ich mich über Korallen schlau gemacht habe und auf die Begriffe SPS und LPS gestossen bin. Bis anhin war für mich SPS eine Substanz die als Additiv in galvanische Kupferbäder verwendet wird um bei der Kupferabscheidung einen schönen Glanz zu bekommen. Naja, das SPS für Small Poly Scleractinia (kleinpolypige Steinkorallen) und LPS für Large Poly Scleractinia (grosspolypige Steinkorallen) steht habe ich dann auch irgendwann gelernt. Wie sich die einzelnen Korallen halten lassen muss ich aber noch genauer lernen und verstehen.

Eine weitere gute Möglichkeit Informationen zu bekommen, ist der Besuch bei den diversen Händlern (wenn mal sie mal gefunden hat). Hier muss man aber auch ein wenig aufpassen. Da die Händler ja teilweise vom Verkauf leben werden sie natürlich versuchen ihre Produkte oder Tiere an den Mann/Frau zu bekommen. Da helfen wiederum die Foren und die Bewertungen und Erfahrungen anderer Kunden. Es kann aber durchaus vorkommen, dass Händler A sagt dies ist das Non-Plus-Ultra und Händler B genau das Gegenteil behauptet. Wer nun Recht hat wird sich  in der Praxis herausstellen.

Die allerbeste Informationsquelle sind andere Aquarianer, die nicht verkaufen wollen/müssen sondern nur das Hobby sehen und ihre Erfahrung weitergeben wollen. Aber auch hier wird man manchmal zu einem Thema zwei konträre Meinungen/Erklärungen erhalten.

Also zusammengefasst, habe ich den Eindruck, dass man alle möglichen Meinungen einholen sollte und dann sein Hirn einschaltet und das für sich selbst Passende herauspickt. Kein einfaches Unterfangen. Es wird wohl auch mit Lehrgeld bezahlt werden – ich hoffe nur, dass ich so wenig wie möglich an Schaden bei den Tieren anrichte. Ich werde aber mein Bestes geben dies zu vermeiden!

Eine kleine Linksammlung und Informationssammlung von den mir am meisten genutzten Quellen und einigen Händlern findet man im Bereich Links.

Was machte mich salzig?

Vor vielen Jahren hatte ich einen Kater (Luis war sein Name) als Mitbewohner in meiner Wohnung. Als ich jedoch 2003 mich entschlossen habe in die Schweiz auszuwandern und Luis dann noch mehr allein zu Hause gewesen wäre haben meine Eltern ihm die letzten Lebensjahre bei sich aufgenommen und ihm einen schönen Lebensabend ermöglicht. Irgendwie bin ich aber trotzdem der Haustiertyp und würde schon gerne ein solches haben. Da ich aber unter der Woche den ganzen Tag unterwegs bin und meistens so um 18h nach Hause komme wäre es eine Qual für eine Katze, Hund oder Vogel. Irgendwas muss es ja geben dass sich auch ohne meine Anwesenheit nicht zu Tode langweilt und auch dan Tag ohne mich auskommt. so überlegte ich mir, dass eventuell ein Ameisen-Terrarium was cooles sein könnt.

Naja wenn ein Hund den ganzen Tag allein ist wird er irgendwann mal das aufgenommene Futter und Wasser wieder loswerden. Da keiner daheim ist wahrscheinlich irgendwo am Boden – also kein Hund.

Eine Katze der den ganzen Tag langweilig ist bekommt wahrscheinlich irgendwann einen Lagerkoller und fangt an das Mobiliar zu zerlegen – Ok auch keine Katze.

Einen Vogel zu halten war dann doch nicht so das was ich mir wirklich vorstellen konnte – zudem habe ich auch ab und an mal einen Vogel 🙂

OK also Ameisen – Aber wenn ich es mir zu Ende denke – Was passiert wenn die Ameisen plötzlich doch einen Weg aus ihrem Terrarium finden und dann in der Wohnung auf Futtersuche sind. Hmm der Gedanke, dass mir eine Ameise dann plötzlich in der Nacht auf der Nase rumkrabbelt finde ich auch nicht so toll.

Also was gibts noch?

Ich halte mich regelmässig am Balkon auf um meiner Sucht nachzugehen. Da fiel mir dann irgendwann auf, dass das Licht in der Wohnung unter mir nie ausgeht. Seltsam dachte ich mir. Irgendwann sah ich dann Meine Nachbarn unter mir mit einem Aquarium auf einem Rollwagen in den Keller fahren. Cool das Licht ist fürs Aquarium. Aber wieso kommt es nun weg? Man erklärte mir, dass ein Grösseres her muss – WOW 160 cm lang und eine geschätze Höhe und Tiefe von 70 cm. das schaut imposant aus. Meine Neugier wurde geweckt.

Irgendwann später – das Licht unter mir geht immer noch nicht aus 🙂 – bekam ich die Nachricht, dass eine Internetbekannschaft aus einem anderen Hobby nun aus Deutschland in die Schweiz umziehen wird (zügeln). Noch besser seine Frau Marina und Seba(stian) werden sich nicht all zu weit von hier niederlassen. Da es hierzulande nicht allzu leicht ist neue Leute kennenzulernen, bot ich ihm an doch mal mich zu besuchen – so ein netter Grillabend mit ein bisschen Plausch. War cool und wir kamen irgendwie über die Ameisen zu den Fischen und dem Meerwasseraquarium. Diese Vorstellung liess mich dann nicht mehr so recht los. Ich glaube, dass das der Zeitpunkt war als ich mich mit Salz-Virus infizierte.

Das es nicht immer gute Zeiten im Leben geben kann ist jeden wohl bekannt. Na und wie es so sein soll kam auch bei mir eine schlechtere Zeit. Ich musste für eine Operation (die Details erspare ich den Lesern hier – aber mir geht es wieder gut 🙂 ) für 2 Tage ins Krankenhaus und war dann mal für 3 Wochen recht eingeschränkt in der Bewegung und an Arbeiten war nicht zu denken. Nachdem ich irgendwann das TV-Programm auswendig kannte und ich konnte noch den Laptop bedienen konnte musste Google dran glauben. Ich begann mich mal schlau zu machen wie so eine Meerwasseraquarium funktioniert. Wieso viele sagen es ist schwer eines zu betreiben usw. Der Strudel, der Sog zog mich immer weiter in das Thema hinein. Ich meldete mich in den diversen Foren an und fing an alles aufzusaugen. Da ich nicht  alles glaube was so im Internet verzapft wird musste ein Buch her «Das Meerwasseraquarium: Von der Planung bis zur erfolgreichen Pflege». Eine Bestellung im weltgrössten Buchladen bekomme ich noch auch mit Schmerzen hin. Und Schwupps war es da …

Was nun daraus geworden ist kann man ja nun in dem Blog nachlesen 🙂